Mein erster Eindruck von Cork

Cork City

Hallo mein Name ist Chris !

Ich bin angehender Fremdsprachenkorrespondent aus Berlin und habe mich mittels des Programmes ERASMUS+ für ein Auslandspraktikum in der Stadt Cork in Irland entschieden.

TAG DER ANKUNFT

Angekommen bin ich am späten Nachmittag mit einer Klassenkameradin in Dublin und bin anschließend ca. 3 Std. mit dem Bus in das südlich gelegene Cork gefahren.

Nach der Busfahrt, welche größtenteils an endlosen Feldern und vereinzelt an Burgruinen und kleineren Wäldern vorbeiführte, erreichten wir Cork etwa gegen 20:00 Uhr, wo wir bereits von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Nachdem ich mein Quartier im Haus der Familie bezogen hatte, wurde ich von meiner gleich herzlich auf einen Tee eingeladen und wir haben noch einige Zeit beisammen gesessen und gequatscht. Am nächsten Morgen war dann um 9:00 Uhr ein Meeting im Büro von Partnership International (Wo ich für die Zeit in Cork übrigens auch arbeite) angesetzt, in welchem ich meine Bus-Monatskarte und alle relevanten Informationen und Unterlagen für meinen Aufenthalt erhielt. Mein Projektleiter Chris Bennett zeigte mir und den anderen deutschen Praktikanten offenherzig die Stadt und entließ uns anschließend (zur Freude aller) um die Stadt auf eigene Faust erkunden zu können.

ÜBER CORK

Cork selbst ist als Stadt absolut sehenswert!!!

Ich hatte mich vorab natürlich via Google Streetview und Co. ein wenig über die Stadt informiert. Aber ich kann nur sagen, dass all meine Erwartungen übertroffen wurden.  Cork ist eine so vielfältige Stadt, wie ich, als Hauptstadtkind, sie nicht erwartet hätte vorzufinden. Das Zentrum des Geschehens befindet sich auf einer Halbinsel zwischen den Armen des Flusses „Lee“, welcher dann irgendwo in den Atlantik mündet. „Die Places 2 Be“ sind die St. Patrick’s Street und die parallel verlaufenden Oliver Plunkett- und Paul Street, als vor allem auch die zahlreichen kleinen Gässchen, die die drei miteinander verbinden.
 

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In diesem Areal findet sich alles. Von Starbucks über McDonald’s bis hin zu großen amerikanischen, irischen und britischen Kaufhäusern und Geschäften wie GAP, Dunnes Stores, Penneys (in Deutschland Primark), Tesco, Topshop oder Marks & Spencer’s. Viel interessanter als die vertrauten Marken und Shops sind allerdings die zahlreichen Pubs, Cafés, Restaurants und Läden. Alle mit ihren bunten, typisch irischen, Holzfassaden und Fähnchen an den Schaufenstern zieren sie die engen, kleinen Seitengassen. Selten habe ich irgendwo so viele verschiedene und angenehme Gerüche wahrgenommen wie in Corks kleinen Nebenstraßen. Ob nun der herzhafte Duft von Burgern, Steaks oder Sandwiches wie sie in Restaurants und Pubs wie „Drake’s Bistro“ zubereitet werden, der von selbstgemachten Süßigkeiten oder Torten von den Sweetshops und Confiserien, oder der von frischem Kaffee oder Kakao aus den zahlreichen, kleinen Cafés (z.B. O’Connail’s oder Cork Coffee Roasters) die dann, obwohl ich zugegebenermaßen relativ oft, und gern, bei Starbucks rumhänge, eine ganz andere, kleine Welt für mich als durchschnittlichen Großstadt-Kaffee-Trinker darstellen.
 

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Das Leben jenseits des Flusses, ist etwas ruhiger, aber mindestens genauso charmant. Meine Gastfamilie lebt im Bezirk Glasheen, südlich des Flusses nahe eines kleinen Sees namens „The Lough“. Glasheen ist geprägt von Ein-Familien-Häusern die berg-auf-berg-ab an den kleinen Straßen verlaufen. Zwischendurch sieht man öfter mal kleine Parkanlagen und Familienbetriebe, wie Bäckereien, Fleischereien usw. Weiterhin findet sich auch ein Stückchen Heimat in Form einer Lidl-Filiale, wie sie hier übrigens sehr oft vertreten sind, in Glasheen. Besonders angenehm finde ich ehrlich gesagt den Kontrast zur Großstadt, oder allein schon zum, wiegesagt ziemlich belebten, Zentrum von Cork. Wenn ich morgens zur Bushaltestelle laufe um den, leider immer zu spät kommenden, Bus zur Arbeit zu nehmen, ist es meist kühl, aber für mich persönlich gerade angenehm. Man geht vorbei am nebelverhangenen See, sieht Raben auf den Stromleitungen und Zäunen sitzen. Angenehm wärmende Sonnenstrahlen oder aber auch graue Wolkendecken mit Nebel sind Teil des typischen Oktobermorgens hier. ICH LIEBE DAS! (Abgesehen von den Busfahrzeiten…)
 

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Im südlichen Teil der Stadt findet sich auch das University College Cork, der Fitzgerald Park, die Kathedrale von St. Finbarre oder das Rathaus.
 

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Begibt man sich auf die nördliche Seite des Flusses, findet man natürlich auch einiges Sehenswertes. Wenn man von der St. Patrick’s Street über die gleichnamige Brücke geht, steht man vor einer Straße mit einer Steigung wie man sie eig. in San Francisco erwarten würde. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Links und rechts davon gehen, wie überall hier, kleinere Straßen ab, die mit Bunten Altbau Häusern, Restaurants, Bars, Pubs und kleineren Läden gefüllt sind. Folgt man diesen in Richtung Westen, gelangt man bald schon zu interessanten Orten wie z.B. dem Buttermuseum von Cork, der Kathedrale von St. Mary und Anne. Eine wunderschöne Sicht hat man, wenn man dem Flussverlauf auf der Nordseite der Stadt bis zum Mercy Hospital herunter folgt.
 

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